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Ich bin Germanwings

Caroline Drynda

Mein Name ist Caroline Drynda, ich bin Purserette an der Station CGN und seit 8 Jahren gehen ich jedes Mal mit einem Lächeln zur Arbeit.

Mit einem Lächeln, weil ich mich darauf freue, meine Kollegen zu sehen, mit ihnen viel Spaß zu haben, zu wissen, dass wir jedes Problem das kommt zusammen lösen können und am Ende des Tages immer mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. 

Wir halten seit Jahren zusammen. Hatten grandiose und tragische Zeiten. 

Doch wir haben alles geschafft. 

Und haben immer weiter gemacht.

In dieser aktuell so schwierigen Zeit, in diesem Ausnahmezustand, in dem wir unsere Familien und Liebsten auf Abstand halten müssen, ertrage ich den Gedanken nicht, dass mir jetzt auch noch meine Familie bei der Germanwings skrupellos weggenommen werden soll.  Denn,

#ichbingermanwings

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Ich bin Germanwings

Robin, Marton, Rinze, Tobias, Nicolai, Philipp, Chris, Christian, Joana, Morgana, Lars, Joris, Michael, Felix, Alexander, Markus

Wir sind Germanwings

Wir, das sind:
Piloten unterschiedlichster familiärer Situation, Nationalität und fliegerischen Vorerfahrungen von der Flugschule über Business Aviation bis zur Jahrzehnten langen Flugerfahrung in nationalen Carrieren.

Robin, Marton, Rinze, Tobias, Nicolai, Philipp, Chris, Christian, Joana, Morgana, Lars, Joris, Michael, Felix, Alexander, Markus

Wir sind nicht nur ein gemeinsamer Type Rating Kurs!
Wir sind nicht nur die 2. Tarifschiene!
Wir sind Germanwings!

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Ich bin Germanwings

Melodi Pomereike

Ich bin Melodi Pomereinke, Flugbegleiterin in Stuttgart und seit 2 Jahren bei Germanwings. Davor war ich bei Air Berlin und stehe 2 Jahren später am gleichen Punkt. Das darf einfach nicht sein. Ich liebe das Fliegen und ich liebe Germanwings und ich bin Germanwings.

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Ich bin Germanwings

Ines Pelzel

Hallo, mein Name ist Ines Pelzel und ich bin Purserin an der Station Stuttgart.Als ich ziemlich genau vor sieben Jahre im Grundkurs saß konnte ich mir nicht ansatzweise vorstellen was es bedeutet Teil einer großen Familie zu sein.Obwohl ich bereits Flugerfahrung besaß war der Spirit bei germanwings eine komplett neue Erfahrung für mich. Vom ersten Tag an fühlte ich mich akzeptiert und dazugehörige, ich war endlich angekommen und wusste, hier bin ich richtig. Trotz eines enormen Arbeitspensums in den Sommermonaten war mir Eines immer klar: auf meine Crew ist verlass! Ob an der Homebase oder auf Außenstation, ich habe so viele tolle Menschen kennen lernen dürfen die ich nicht mehr missen möchte. Viele emotionale Bindungen sind entstanden die weit über ein einfaches kollegiales Verhältnis hinaus gehen. Wir hatten gute Zeiten und wir hatten schreckliche Zeiten, beides haben wir mit Teamwork und Zusammenhalt gemeistert!Ich spreche wahrscheinlich aus den Herzen vieler Kollegen wenn ich behaupte jederzeit gerne ein Teil dieser Familie zu sein. Und das möchte ich auch weiterhin bleiben! Wir kämpfen nicht um Gehaltserhöhungen oder um zusätzliche Bonuszahlungen, wir kämpfen um eine existenzielle Absicherung, um unseren Arbeitsplatz den wir so sehr lieben und für den wir auch weiterhin bereit sind unser Bestes zu geben. 

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Ich bin Germanwings

Bianca

Hi,
ich bin Bianca, besser bekannt als Gaga, und Flugbegleiterin seit nun fast elf Jahren. Sieben Jahre verbinden mich jetzt schon mit der Gemanwings in Berlin. Meine Wurzeln liegen zwar bei der Air Berlin, aber tatsächlich bin ich selbst auch schon in Lufthansa-Uniform geflogen, bevor ich zur “Brombeere” wurde.Es heißt, finde einen Beruf den du liebst und du musst nie wieder arbeiten. Das ist wahr! Ich habe solch einen Beruf gefunden und ich war jeden Tag auf’s Neue gern Gastgeber, “Krankenschwester”, “Animateur”, “Reinigungskraft”, “Gepäck-Tetris-Weltmeister” und “Kummerkasten” für alle Fluggäste. Germanwings ist für mich mehr als nur ein Arbeitgeber; ich habe hier nicht nur nette Kollegen kennengelernt, sondern auch wahre Freundschaften geschlossen, ja sogar meinen Trauzeugen gefunden.Derzeit bin ich in Stillzeit und fühle mich so machtlos. Ich bin so gerne geflogen, jeden Tag, jede Nacht und ich habe mich auf meine Rückkehr in meinen geliebten Job so gefreut. Und jetzt? Ja jetzt weiß ich nicht mal mehr, ob ich überhaupt je wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren werde, in mein “Büro” über den Wolken. Es ist nicht klar, ob ich meine Kollegen, meine Freunde, meine Fliegerfamilie je wieder in Uniform antreffen darf. Vielleicht bin ich übermorgen schon eine Mutter, ursprünglich im Beschäftigungsverbot, welche sich mit zwei kleinen Kindern auf Jobsuche begeben darf…und auf eine vorzeitige Unterbringung meiner kleinen Tochter, welche noch nicht ein mal alleine laufen kann. Ich appeliere an die Bundesregierung, lasst die Lufthansa nicht die Corona-Krise dafür ausnutzen uns vor die Tür zu setzen. Wir haben so viel für das “Mutterschiff” getan, haben uns die Hacken abgeflogen, unsere geliebte Uniform gegen ein Schlumpfkostüm getauscht und stehen trotzdem jeden Tag mit einem Lächeln und Spaß am Job in der Kabine. 
Ich bin Germanwings! Wir alle sind Germanwings!

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Ich bin Germanwings

Carsten Banach

Carsten Banach

FO MD11F LCAG FRA

Wenn es ein Wort gibt, dass meine Erfahrungen bei Germanwings in den Jahren 2012-2017 und auch darüber hinaus am besten beschreibt, dann ist es: Zusammenhalt

Der Zusammenhalt an Bord, durch den sich die Arbeit häufig mehr wie ein Familienausflug anfühlte.

Der Zusammenhalt an den Stationen, sei es, wenn es etwas zu feiern gab, als auch gemeinsam Krisen zu bewältigen.

Der Zusammenhalt in Ausnahmesituationen, wie beim Umgang mit dem Trauma von 4U9525.

Der Zusammenhalt eines ganzen Personalkörpers, auf den man bei der Arbeit als Personalvertreter immer zu 100% zählen konnte.

Jetzt braucht es genau diesen Zusammenhalt durch alle Flugbetriebe, durch alle Mitarbeitergruppen und durch jeden Einzelnen.

Und ich bin mir sicher, wir können das! Denn: WIR SIND GERMANWINGS

#ichbingermanwings

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Ich bin Germanwings

Constanze Marx

Mein Name ist Conny Marx. Ich bin Germanwings.

Ich fliege seit 2015 bei der Germanwings in Köln als FB.Mein Mädchentraum war es immer, Flugbegleiterin zu werden. Die Voraussetzungen für diesen Beruf waren Anfang der 80er Jahre etwas strenger. Bei mir haperte es an der vorgegeben Körpergröße von 170 cm. Eine Streckbank war keine Option und somit der Traum ausgeträumt. Voller Neid habe ich dann mitgefiebert, als meiner Tochter Michelle 2014 bei der Germanwings den Grundkurs begann. Ich glaube, ich war aufgeregter als sie selbst. Ich war so glücklich für sie und stolz. “Warum kommst Du nicht auch zu uns, wenn du es so sehr möchtest?” hat sie mich immer wieder gefragt. Ich, die gerade den 50. Geburtstag gefeiert hat? Die nehmen mich doch jetzt nicht mehr! Aber sie haben mich genommen!!! Ich bin so glücklich, den Beruf ausüben zu können, den ich liebe. Ich denke, die Kollegen und Kolleginnen und auch unsere Passagiere merken dies.

Deswegen bin ich auch unendlich traurig, dass mir und all den anderen aus unserer Germanwingsfamilie das jetzt genommen werden soll. Wo sollen wir hin? Was ist mit den Alternativen, die man uns doch zugesagt hat. Warum wird dieses Potential einfach so mit Füßen getreten? Was haben wir getan, dass man uns so behandelt? Unser Wirtschaftsminister Peter Altmeier hat am 13.03. gesagt: “Oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik in dieser Lage muss es sein, Unsicherheit abzubauen . Kein gesundes Unternehmen sollte wegen Corona in die Insolvenz gehen, kein Arbeitsplatz sollte verlorengehen.” Vielleicht sollte Herr Altmeier die Entscheidungsträger der Lufthansa noch einmal ins Gebet nehmen… Haben wir einen Sozialstaat, der zulässt, dass diese Krise auf diese Weise ausgenutzt wird???

Ein guter Freund (selbstständig) ist der Ansicht, dass seine Angestellten sein größtes Kapital seien und er auch in diese investieren muss. Egal, ob die Zahl unterm Strich am Ende des Jahres für ihn geringer ausfällt. Was für ein sozialer und empatischer Chef!

Vor ein paar Tagen habe ich noch Angst gehabt, an dem Corona-Virus zu erkranken. Mittlererweile ist die Angst, meinen geliebten Job zu verlieren, viel größer.

Bitte, bitte, lasst die Germanwings nicht verschwinden, denn ich bin Germanwings aus vollstem Herzen!

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Ich bin Germanwings

Beatrice Becker

Meine Name ist Beatrice Becker, ich bin Flugbegleiterin an der tollen Station Dortmund.

Ich bin jetzt seit 13 Jahren Flugbegleiterin und seit 5 Jahren bei Germanwings und glücklich und dankbar diesen Arbeitgeber nach Umwegen über Pleiten Pech und Pannen gefunden zu haben.
Ich habe die Insolvenzen bei Blue Wings, Hamburg international und Hamburg Airways mitmachen müssen.
Bei Germanwings hatte ich trotz der vergangenen unruhigen Jahre über unsere Zukunft, stets das doch recht gute Gefühl dass wir nicht auf der Straße stehen werden. Dass es Veränderungen für uns bedeuten kann und vielleicht auch Verschlechterungen, aber dass es trotzdem eine Lösung gibt.
Es ist für mich absolut unverständlich wie wir zu so einer großen Firma (Lufthansa) gehören können und uns nun aber der Verlust des Arbeitsplatzes droht.

Da hängen Existenzen dran, es gibt Kollegen die sich gezwungen sehen nach einer günstigeren Wohnung zu suchen, Kollegen die Eigenheime haben und somit natürlich auch hohe Fixkosten, es gibt Kollegen die eine Familie gründen wollen oder gegründet haben und somit auch für mehr Personen als nur für sich selbst “verantwortlich” sind.

Germanwings ist eine Familie. Wir halten immer zusammen, auch befristete Kollegen werden bei Verhandlungen nicht “vergessen”, wir machen Tag für Tag einen super Job, auch wenn es immer mal wieder schwierigere Tage gibt. Wir sind immer für die Gäste da.

Für mich, und für viele andere, würde aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, eine Schließung der Germanwings zum Ende der eigenen fliegerischen Laufbahn führen. Und das möchte ich nicht! Ich möchte nicht aufhören! Ich möchte keinen anderen Beruf ausüben!
Ich möchte bei Germanwings bleiben!
Ich bin Germanwings!

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Ich bin Germanwings

Raja Katz

Hallo,
ich bin Raja Katz, 29 Jahre alt und seit ca. fünfeinhalb Jahren FO in
Düsseldorf. Auch mein Herz schlägt Brombeere.
Germanwings ist meine berufliche Heimat, und ist es immer gewesen. Hier
bin ich “groß geworden”, bin beruflich und persönlich gereift, habe
Erfahrungen gesammelt. Hier habe ich so unzählig viele Kolleg/innen
schätzen gelernt, Freunde gefunden, besondere Momente erleben dürfen.
Ich habe bislang sämtliche Wechselangebote zu anderen Flugbetrieben
ausgeschlagen, weil ich nie weg wollte. Ich kann mir nicht vorstellen,
woanders einen auch nur ansatzweise ähnlichen Teamspirit zu finden.

Wie gerne würde ich jetzt fliegen gehen können, um etwas beizutragen, um
Unterstützung zu zeigen. Das gesamte Germanwings-Team, ob am Boden oder
in der Luft, macht gerade genau das, was es am besten kann: in
Krisenzeiten zusammenhalten, die Nerven behalten und Loyalität zeigen.
Das ist gewissermaßen die DNA der Germanwings. Diese Loyalität
zueinander und zum Unternehmen haben wir alle uns in den schwärzesten
Stunden immer wieder gegenseitig bewiesen.
In meinen Augen ist dies die größte und wertvollste Ressource, die ein
Arbeitgeber haben kann. Diese jetzt in einer Krise, in der wir erneut
zusammenhalten, ausnutzen und zerschlagen zu wollen, ist eine offene
Verhöhnung unserer Unternehmensmoral und Werte.

Mein Mann und ich arbeiten beide im Germanwings-Cockpit, und sind daher
von der aktuellen Unsicherheit doppelt betroffen. Mein dringender
Appell: Werfen Sie nicht weg, was unersetzlich ist! Denn das ist unser
GWI-Team ganz sicher.

Ich bin Raja, und ich bin Germanwings.

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Ich bin Germanwings

Christina Klanke

Ich bin Christina Klanke, Flugbegleiterin an der Sation Köln/Bonn.2018 habe ich meinen sicheren Job in der Tourismusbranche aufgegeben, um meinen Traumberuf zur Flugbegleiterin endlich zu realisieren.Sofort wurde ich mit offenen Armen in der Germanwings Familie aufgenommen.Aus Arbeitskolleginnen – und Kollegen wurden Freunde!Ich gehe jeden Tag mit Freude zur Arbeit.Wie oft werde ich zum lachen gebracht, wie oft habe ich aber auch eine Schulter zum anlehnen.Ich liebe meinen Job so wie jeder einzelne von uns.Nicht nur bei der Germanwings möchte ich meine Zukunft aufbauen, sondern natürlich auch privat zusammen mit meinem Mann.Wir haben uns unser Eigenheim hart erarbeitet und aufgebaut und träumen natürlich von zukünftiger Familienplanung, welche nun von einem riesen Fragezeichen verfolgt wird…Das mein Arbeitsverhältnis noch befristet ist, verschlimmert die Existenzängste zusätzlich.Mir war natürlich bewusst, dass meine Reise bei der Germanwings auf zwei Jahre vorerst begrenzt ist, jedoch stirbt die Hoffnung zuletzt und das bewies auch die Entfristung der Kollegen Ende Dezember.Mit Vorfreude auf meine baldige Entfristung startete ich ins neue Jahr 2020!Kurz darauf wird das Licht am Ende des Tunnels immer kleiner.Trotz allem gebe ich die Hoffnung, meinen Optimismus und die Leidenschaft für meinen Job und die Germanwings nicht auf im Gegenteil: Wir kämpfen – stronger together! Wir sind Germanwings!